2. Klasse Nord – Runden 4 bis 6 am 24. Januar

Die Anreise war zwar lang, aber wir sind alle rechtzeitig angekommen. Natürlich wurde sofort das Brett ausgepackt, um sich warm zu spielen. Ein großes Dankeschön geht an Robert Ganglberger vom SV Sternstein für die tolle Organisation und Gastfreundschaft!

Neuhofen 1: Auf der Jagd nach der Spitze

Nach den ersten drei Runden lag Neuhofen 1 auf dem dritten Platz. Während Ansfelden den ersten Platz fest im Griff hatte, waren die Abstände zwischen den Plätzen 2 bis 7 hauchdünn.

  • Runde 4 gegen Sternstein 1: Ein harter Brocken (Vorjahressieger). Da Benedikt verhindert war, sprang Theodor ein – und das meisterte er hervorragend! Felix lieferte sich auf Brett 1 einen extrem konzentrierten Kampf. Obwohl die Partie am Ende nur 12 Züge zählte, wurde um jeden Zentimeter gerungen, bis man sich in einer soliden Stellung auf Remis einigte. Christoph und Theodor gewannen ihre Partien souverän. Beide blieben heute makellos und holten 3 aus 3 Punkten – Gratulation zu dieser starken Leistung!

  • Runde 5 & 6: Gegen St. Valentin 2 gab es einen klaren Sieg. Besonders eilig hatte es Theodor, der schon fertig war, bevor der Betreuer überhaupt zum Zuschauen kam. In Runde 6 gegen St. Martin (den Tabellenzweiten) zeigten wir unsere Klasse und gewannen erneut mit 3,5 : 0,5.

Das Fazit: Mit 9,5 von 12 möglichen Punkten wurde Neuhofen 1 gemeinsam mit Ansfelden Tagessieger. Wir stehen nun auf einem ausgezeichneten zweiten Platz und sind die einzige Mannschaft, die Ansfelden noch gefährlich werden kann.


Neuhofen 2: Kampfgeist pur

Unsere zweite Mannschaft startete von Platz 4 aus. Da Felix und Linda fehlten, sprangen Johannes und Elia ein. Durch die gute Platzierung bekamen wir jedoch sehr starke Gegner zugelost.

Es wurde verbissen gekämpft: Henri spielte in Runde 4 eine Marathon-Partie über 90 Züge und brauchte sogar ein zweites Partieformular! Auch wenn die Runden knapp mit 1:3 verloren gingen, gab es Highlights: Johannes verbuchte einen schönen Sieg und Kilian überzeugte mit zwei Siegen aus drei Partien.

Für Elia war es das erste Turnier überhaupt. Er war sehr bemüht, aber die Erfahrung der Gegner gab den Ausschlag. Wenn er so weiter trainiert, werden die Punkte ganz sicher bald folgen!


Neuhofen 3: Mutige Premiere

Auch hier gab es Verstärkung: Erik und Sonja ersetzten Lukas und Jonathan und feierten ihre Turnierpremiere.

  • Poyraz’ Endspiel-Krimi: In Runde 4 gegen Bad Leonfelden wurde es dramatisch. Sonja gewann ihre Partie blitzschnell. Da Erik und Emilian verloren, lag alles an Poyraz auf Brett 1. Es kam zum Endspiel König + Turm gegen König. Der gegnerische Betreuer fragte skeptisch, ob er das könne. Meine Antwort: „Das haben wir letzte Woche im Training geübt!“ Und tatsächlich: Poyraz spielte es so sicher und korrekt nach Hause, dass ich richtig stolz war. Endstand: 2:2.

  • Runde 6: Trotz einer Niederlage gegen die starke Parinitha (Landesmeisterschafts-Erfahrung) gab es einen Lichtblick: Emilian siegte durch ein wunderschönes Zwischenschach, gewann einen Turm und verwertete den Vorteil eiskalt.


Ein starkes Team hinter dem Team

Ein riesiges Dankeschön an Anna, die nicht nur als „Taxi“ fungierte, sondern auch dafür sorgte, dass wir drei vollständige Mannschaften stellen konnten. Danke auch an Regina und Betül für den Fahrdienst sowie an Julian für die Unterstützung bei der Analyse und den Blitzpartien zwischendurch.

Es war ein großartiger Schachtag und ich freue mich schon auf die nächsten Runden!

Joost